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Poldi Poldi ist weiblich
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Beach Boys marschieren weiter

Auch der aktuelle Meister der Oberliga Nord aus Rostock und die Harzer Wölfe konnten die Beach Boys nicht stoppen. Mit zwei 5:4-Siegen zementierte der EHCT 06 seine Tabellenführung und fuhr sechs Punkte gegen direkte Konkurrenten ein. Auch nach acht Saisonspielen hat Timmendorf noch keinen Punkt abgeben müssen.



Wie schon in den vergangenen Jahren bekamen die Fans im ETC beim Duell Ostsee gegen Harz ein packendes und hochklassiges Spiel geboten. Von Beginn an gaben beide Mannschaften Vollgas und lauerten auf ihre Chancen. Den ersten Treffer des Abends erzielte Marco Meyer mit seinem ersten Saisontor, als er von seinen Reihenkollegen Christian Herrmann und Moritz Meyer mustergültig freigespielt wurde und den Puck nur noch einschieben musste (15.). Doch als auf den Rängen noch der Torschütze gefeiert wurde, kamen die Gäste aus Braunlage schon zum Ausgleich durch Thomas Pape.
Im zweiten Drittel standen erst 40 Sekunden auf der Uhr, als Jason Horst den Großteil der 824 Zuschauer im ETC (Saisonrekord) jubeln ließ. In der 35. Minute bauten die Beach Boys die Führung sogar noch auf 3:1 aus, als Ralf Rinke den Puck in eigener Unterzahl erkämpfte und Thorben Saggau mustergültig bediente, der dem starken Tobias Bannach im Braunlager Tor keine Chance ließ. Doch die Harzer ließen sich davon nicht entmutigen und erzielten nur knapp 30 Sekunden später den Anschlusstreffer durch Andreas Bippus. In der 38. Minute war es wiederum Bippus, der ein Überzahlspiel der Wölfe zum Ausgleich verwerten konnte.
Wie schon im zweiten Drittel starteten die Beach Boys im Schlussabschnitt wieder eindrucksvoll: Weniger als eine Minute war gespielt, als Kenneth Schnabel im Powerplay zuschlug und die Strandjungs abermals in Führung schoss. Viele Zuschauer ahnten aber schon, was jetzt kommen sollte: Braunlage baute Druck auf und kam durch Patrick Lomascolo zum dritten Mal an diesem Abend zum Ausgleich. Das Spiel ging hin und her und beide Torhüter rückten immer mehr in den Fokus. Die Entscheidung fiel in der 57. Spielminute, als Ralf Rinke vor dem Harzer Gehäuse regelwidrig zu Fall gebracht wurde und den anschließenden Penalty eiskalt zum 5:4 verwandelte – der Jubel im Eistempel am Kurpark kannte keine Grenzen. Aber der Sieg war noch lange nicht sicher, denn in der 58. Minute bekamen auch die Gäste einen Penalty zugesprochen, doch Björn Reinke vereitelte den Versuch von Wölfe Kapitän Stefan Bilstein und hielt damit den Sieg für die Beach Boys fest. EHCT-Trainer Andris Bartkevics war auf der anschließenden Pressekonferenz sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die trotz des Fehlens mehrere Leistungsträger (Krützfeldt, Dumpis, Patrick Saggau) eine sehr ansprechende Leistung geboten hatte und 60 Minuten gekämpft hatte.

Am Sonntagabend gab es dann die Krönung eines rundum gelungenen Wochenendes - und das, obwohl der EHCT auf Krützfeldt, Dumpis, Overbeck, Thorben Saggau und Eddy Rinke verzichten musste, der jüngst von den Fans zum Spieler des Monats Oktober gewählt wurde. Beim Duell zwischen amtierenden Meister und Vizemeister gingen die Beach Boys im ersten Drittel durch Christian Herrmann und Moritz Meyer früh mit 0:2 in Führung. Anfang des zweiten Spielabschnitts konnte Patrick Saggau den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen, ehe die Piranhas zum Angriff bliesen und durch Karol Bartanus sowie einen Doppelpack des Ex-Timmendorfers Vjatcheslav Koubenski zum Ausgleich kamen. Doch davon ließen sich die Strandjungs nicht aus dem Konzept bringen: Ralf Rinke sorgte wenige Sekunden vor der zweiten Pausensirene für die abermalige Führung. Das letzte Drittel war an Dramatik nicht zu überbieten. Rostock kam erst durch den starken Petr Sulcik zum Ausgleich (43.), ehe rund fünf Minuten vor Spielende die Emotionen überkochten: REC-Stürmer Paul Stratmann erhielt eine Matchstrafe, worüber sich Piranhas-Coach Pavel Blaha so aufregte, dass er eine Wasserflasche schmiss und mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe bedacht wurde. Die daraus resultierende fünfminütige Überzahl konnten die Beach Boys in Person von Patrick Saggau nutzen, der in einer unübersichtlichen Situation den Siegtreffer erzielte.

Der Erfolg im Ostseederby war somit der achte Sieg im achten Spiel – der EHCT scheint momentan nicht zu bremsen und steht völlig verdient auf Platz eins der Tabelle. Nach diesen beiden nervenaufreibenden Spitzenspielen haben die Beach Boys in der kommenden Woche etwas Zeit zum Regenerieren, denn es steht am Wochenende nur ein Spiel an. Am Sonntag treten die Strandjungs um 17:30 Uhr bei den Weser Stars in Bremen an. Das nächste Heimspiel findet am 27.11. gegen den Rostocker EC statt.
KS


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07.11.2011 10:15 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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... und der Spielbericht der Gegenseite...

Unglücklich gegen den Tabellenführer verloren
Rostock Piranhas - EHC Timmendorfer Strand 06 4:5 (0:2, 3:2, 1:1)

Am Sonntag gab nun der Tabellenführer der Oberliga Nord sein Stelldichein in der Schillingallee und konnte glücklich die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Das erste Drittel schienen die Rostocker fast komplett verschlafen zu haben. In der 2. Minute war es der Ex-Rostocker Christian Herrmann, der die 1:0 Führung erzielen konnten. Timmendorf wirkte von Beginn an spritziger und so kam es wie es kommen musste. In der 5. Minuten konnten die Strandjungs durch Moritz Meyer (Marco Meyer, Christian Herrmann) den Puck zum 2:0 im Rostocker Tor versenken. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in Unterzahl zum ersten Pausentee.

Das zweite Drittel war noch in der 21. Minute, da war es Patrick Saggau, der auf Vorbereitung von Kenneth Schnabel und Ralf Rinke auf 3:0 für die Timmendorfer erhöhen konnte.

Die Raubfischen kamen nun ins Spiel. Die Reihen wurden umgestellt und man bekam das Spiel besser in den Griff. Slawa Koubenski konnte in der 25. Minute auf Vorbereitung von Paul Stratmann und Toni Marsall den Anschlußtreffer im Tor der Strandjungs einnetzen.

Die Rostocker drehten jetzt auf und bekamen immer mehr Spielanteile. In der 31. Minute gelang es Karol Bartanus (Petr Sulcik) auf 2:3 zu verkürzen. Der immer größer werdende Druck auf die Timmendorfer sorgte dann auch für Fehler in der Hintermannschaft der Gäste und dies konnte Slawa Koubenski (Bartanus/Stramkowski) in der 38. Minute nutzen und den Ausgleich erzielen.

Einen Fehlpass der Rostocker Hintermannschaft nutzte der Timmendorfer Ralf Rinke noch vor der zweiten Pause, um wieder 3:4 in Führung zu gehen.

Spektakulär wurde es dann im letzten Drittel in der Schillingallee. Petr Sulcik gelang auf Vorbereitung von Jens Stramkowski in der 43. Minuten der Ausgleich. Rostock hatte nun mehr von der Partie, aber der Puck wollte einfach nicht über die Linie gehen.

Die Uhr zeigte noch etwas mehr als 5 Minuten Spielzeit an, da kam der Hauptschiedsrichter ins Spiel. Dieser hielt sich genau in der Einfahrt zur Rostocker Bank auf und als Paul Stratmann dort hineinfahren wollte, übersah dieser den falsch positionierten Schiedsrichter und stieß mit diesem zusammen. Dieser bestrafte Paul Stratmann mit einer 5 Minuten Matchstrafe und somit waren die Piranhas in den letzten 5 Minuten nur noch zu viert auf dem Eis. Der Rostocker Trainer Pavel Blaha wurde aufgrund dieser Situation auch noch aus der Halle verwiesen, da er emotionsgeladen eine Wasserflasche auf das Eis geworfen hatte. Aber nicht gestraft genug und schon fast 4 Minuten der Unterzahl unbeschadet überstanden, bekam der Rostocker Torhüter Tobias John einen Puck an die Maske. Dieses hätte zur Folge haben müssen, dass das Spiel sofort unterbrochen wird. Das Schiedsrichtergespann lies das Spiel aber weiterlaufen und genau jetzt gelang es den Timmendorfer durch Patrik Saggau am benommen Tobias John vorbei, den Siegtreffer zum 4:5 zu erzielen.

„Wir hatten heute nicht den Schiedsrichtergott auf unserer Seite und leider musste das Spiel heute so enden. Aber wir haben noch drei Spiele gegen den Tabellenführer und die unglücklichen Entscheidungen waren heute spielentscheidend,“ so der Trainer Wolfgang Wünsche nach dem Spitzenspiel.

Am Freitag konnten die Piranhas in Adendorf noch einen 4:6 Auswärtssieg mit an die Ostsee nehmen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Raubfische die Heidschnucken zu Boden kämpfen. Mit nur drei 2 Minuten Strafen war es ein körperbetontes Spiel auf sehr hohem Niveau.

Rostock Piranhas: 31 Tobias John, 43 Rostislav Kosarek - 97 Rene Wegner, 76 Vjatcheslav Koubenski, 9 Frank Hanske, 38 Vitalij Blank, 7 Christopher Schimming, 32 Max Janke, 78 Jan Schmidt - 12 Felix Schulz, 67 Karol Bartanus, 94 Phil Bergemann, 93 Daniel Ternick, 39 Jens Stramkowski, 6 Anton Marsall, 16 Paul Stratmann, 19 Phillip Labuhn, 10 Petr Sulcik; Trainer: Wolfgang Wünsche

EHC Timmendorfer Strand 06: 35 Björn Reinke, 1 Matthias Rieck - 27 Matthias Koglin, 2 Dennis Andersson, 24 Timo Wassermeier, 39 Paul Paepke, 5 Marcus Klupp, 28 Jeffrey Maronese - 21 Jason Horst, 93 Ralf Rinke, 20 Kenneth Schnabel, 57 Patrick Saggau, 23 Daniel Rutkowski, 17 Christian Herrmann, 15 Marco Meyer, 77 Rino Schroeder, 11 Moritz Meyer, 71 Jesper Delfs; Trainer: Andris Bartkevics

Tore: 0:1 Christian Herrmann (1:44); 0:2 Moritz Meyer (4:28 / Marco Meyer, Christian Herrmann); 0:3 Patrick Saggau (20:19 / Kenneth Schnabel, Ralf Rinke); 1:3 Vjatcheslav Koubenski (23:34 / Paul Stratmann, Anton Marsall); 2:3 Karol Bartanus (30:29 / Petr Sulcik); 3:3 Vjatcheslav Koubenski (37:24 / Karol Bartanus, Jens Stramkowski); 3:4 Ralf Rinke (39:48); 4:4 Petr Sulcik (42:42 / Jens Stramkowski); 4:5 Patrick Saggau (58:08 / Moritz Meyer, Marcus Klupp)

Schiedsrichter: Benjamin Heyll - Assistenten: Möller, Christian Schulz
Zuschauer: 1181

Strafminuten: 26:6
2-Minuten-Strafe: Max Janke, Jens Stramkowski, Frank Hanske / Timo Wassermeier, Rino Schroeder, Jeffrey Maronese
Matchstrafe: Paul Stratmann (54:23, wegen unsportlichen Verhaltens) / -
Bei 54:23min. erhielt Piranhas Trainer Pavel Blaha eine 20min. Spieldauerdisziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens.


Torsten Asmuß
Pressesprecher REC


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07.11.2011 12:08 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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Topscorer und Teamplayer

Er steht nach dem Dornröschenschlaf des Timmendorfer Eishockeys wie kaum ein anderer für den Aufschwung: Dank Patrick Saggau kann von der 1. Liga geträumt werden.

Von Christoph Staffen

Timmendorfer Strand – Er lässt mit einer Körpertäuschung drei Verteidiger ins Leere laufen, und knallt den Puck unter die Latte. Er täuscht zehn Meter vor dem Torwart einen mächtigen Schlagschuss an – und passt in der letzten Sekunde mit der Rückhand durch die Beine zum freien Mitspieler. Oder er entscheidet – wie zuletzt in Rostock in seinem 200. Punktspiel für die Beach Boys – die Partie mit dem Tor zum 5:4. Für die außergewöhnlichen Momente beim Eishockey-Oberligisten EHC Timmendorfer Strand 06 ist meistens Patrick Saggau zuständig.

2009/10 kehrte er zum Regionalligisten an die Ostsee zurück, vergangene Saison schafften die Ostholsteiner auch dank ihres technisch und schlittschuhläuferisch überragenden Topscorers als Oberliga-Vizemeister erstmals den Sprung in die Bundesliga-Aufstiegsrunde. Gleiches ist dem aktuell ungeschlagenen Tabellenführer, der heute um 17.30 Uhr bei den Weser Stars in Bremen nach dem 17:0-Schützenfest im Hinspiel haushoher Favorit ist, auch in der aktuellen Spielzeit zuzutrauen.

„Klar, wir wollen Meister werden“, sagt der 27-Jährige und schickt gleich einen Gruß an die Konkurrenz: „Bislang haben wir noch nicht einmal im Bestbesetzung spielen können. Wenn wir komplett sind, dürften es sehr schwer sein, uns zu schlagen.“

Vor allem die erste Reihe mit Patrick Saggau, seinem Bruder Thorben (kehrte zu Saisonbeginn aus Hannover zurück) und seinem Halbbruder Kenneth Schnabel spielt die Konkurrenz bislang schwindelig.

Dass er mit sieben Toren und 15 Vorlagen in sieben Spielen „nur“ Zweiter in der internen Scorerliste hinter dem zurzeit verletzten Eddy Rinke (14 Tore und 11 Vorlagen in 7 Spielen) ist, stört den Teamplayer nicht: „Für den Verein ist es ein Glücksfall, dass Eddy und sein Bruder Ralf zu uns gekommen sind. Sie müssen sich vor keiner ersten Linie der Liga verstecken.“

Vom Aufstieg in die Bundesliga träumt Patrick Saggau dagegen – noch – nicht. „In der Aufstiegsrunde könnten Vereine wie die Frankfurt Lions, die Kassel Huskies, Dortmund oder wieder Duisburg warten, die einen fünf- bis zehnmal höheren Etat haben.“ Während einige Klubs in der dritthöchsten deutschen Spielklasse sich komplette Profi-Kader leisten können, sind die Timmendorfer eher eine Hobbytruppe. Das gilt auch für den Führungsspieler: Montags bis freitags arbeitet der Banker in einer Filiale der Sparkasse Holstein in Hamburg, sonnabends besucht er von 8 bis 15 Uhr die Frankfurt School of Finance, um seinen Bankfachwirt zu machen. Klar, dass er nebenbei auch die Timmendorfer Mannschaftskasse verwaltet.

Bei normalerweise zwei Übungseinheiten am Dienstag und Donnerstag (plus Laufen und Krafttraining) sowie in der Regel zwei Spielen am Freitag und Sonntag bleibt in der Saison jedoch kaum noch Zeit für Freundin Sarah (25). „Wir sind seit sieben Jahren zusammen, sie kennt es kaum anders“, hat sich Saggau mit der Fernbeziehung im Winterhalbjahr arrangiert.

Wenn die Timmendorfer wieder die Aufstiegsrunde erreichen, wird Sarah ihren Patrick noch ein paar Wochen länger vermissen. Der rechnet sich nach sechs Niederlagen in der Vorsaison diesmal mehr aus: „In den Heimspielen gegen Duisburg, Bad Nauheim und Halle waren wir auf Augenhöhe und haben die Großen geärgert. Aktuell dürften wir an guten Tagen gegen einige auch gewinnen können.“ Dafür braucht es dann wieder einige der außergewöhnlichen Momente von Patrick Saggau.

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13.11.2011 16:07 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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Historisches Comeback

Was die weit über 1000 Zuschauer am Sonntag in Timmendorf geboten bekamen, gibt es selbst beim schnellsten Mannschaftssport der Welt eher selten: Nach einem 0:5-Rückstand schafften die Beach Boys in der letzten Spielminute den Ausgleich und erzwungen somit die Overtime gegen den amtierenden Meister der Oberliga Nord aus Rostock. In dieser hatten dann die Piranhas das Glück auf ihrer Seite und konnten den Siegtreffer zum 6:7 erzielen.

Aber der Reihe nach: Nach den ersten zwanzig Minuten rieben sich viele Fans der Beach Boys verwundert die Augen, denn die Gäste aus Rostock führten mit 0:5 im ETC. Der EHCT hatte von Beginn an Druck gemacht, sich auch Chancen herausgespielt, aber die Tore fielen auf der anderen Seite per Konter. Auch die von Andris Bartkevics genommene Auszeit hatte nichts an der Kaltschnäuzigkeit der Piranhas ändern können. Im zweiten Drittel zeigten die Beach Boys dann sofort, dass man sie auch bei einem so deutlichen Spielstand lieber nicht abschreiben sollte. Binnen weniger Sekunden erzielten Ralf Rinke und Moritz Meyer die Anschlusstreffer zum 2:5 (23.). Und der EHCT stürmte weiter, konnte jedoch bis zur zweiten Drittelpause kein weiteres Tor erzielen. Dafür lieferte sich Sturmtank Eddy Rinke eine handfeste Auseinandersetzung mit REC-Verteidiger Frank Hanske, was zur Folge hatte, dass beide Spieler vorzeitig duschen gehen mussten.

Im Schlussabschnitt war es dann wieder Moritz Meyer, der den Rostocker Vorsprung weiter verkürzte und zum 3:5 traf (46.). Doch als der überragenden Petr Sulcik knapp drei Minuten vor Schluss das 3:6 erzielte, deutete alles auf eine Timmendorfer Niederlage im Ostseederby hin. Was sich dann in den letzten drei Minuten auf dem Eis abspielte, wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen. Jason Horst traf zum 4:6 und als nur 40 Sekunden später Ralf Rinke noch das 5:6 erzielte, wurde es richtig laut auf den Rängen. 55 Sekunden vor Spielende fegte ein wahrer Jubelorkan durchs altehrwürdige ETC, nachdem Christian Herrmann einen Schuss von Patrick Saggau unhaltbar ins Rostocker Tor abfälschen konnte. Die Beach Boys hatten das Unmögliche geschafft und aus einem 0:5 ein 6:6 gemacht. Es ging in die Overtime und obwohl die Strandjungs nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Marcus Klupp in Unterzahl agierten, hatten sie mehrfach den Siegtreffer auf dem Schläger. Diesen erzielte schlussendlich dann aber Sulcik mit seinem dritten Treffer des Abends und sicherte dem REC den Extrapunkt. Auch wenn es unter dem Strich eine Niederlage war, fühlte sich dieses Comeback doch fast wie ein Sieg an und nach Spielschluss feierten beide Fanlager ihre Mannschaften ausgelassen. Auch die neutralen Zuschauer wurden an diesem Abend nicht enttäuscht und bekamen feinste Unterhaltung geboten.

Nicht vergessen sollten man, dass die Beach Boys an diesem denkwürdigen Abend auch noch ein hartes Spiel vom Samstag in den Beinen hatten. Mit 3:5 gewann der EHCT das Topspiel bei den Hannover Braves, die durch Spieler des Zweitligisten Hannover Indians verstärkt vier komplette Sturmreihen aufbieten konnten. In einer schnellen und hochklassigen Partie erzielte Moritz Meyer mit einem Treffer in Unterzahl kurz vor Schluss die Entscheidung. Die weiteren Timmendorfer Tore markierten Ralf Rinke, Jeff Maronese, Paul Paepke und Patrick Saggau.

Am kommenden Wochenende geht es direkt weiter mit Eishockey vom feinsten. Es steht zwar nur ein Spiel auf dem Programm (das Heimspiel gegen die Weser Stars wurde in den Februar verlegt), dies hat es aber richtig in sich: Am Sonntag um 19 Uhr treten die Beach Boys zum abermaligen Ostseederby beim Rostocker EC an. Und wieder einmal lautet die entscheidende Frage: Können die Strandjungs ihre Tabellenführung verteidigen?

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28.11.2011 21:24 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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Der Wahnsinn auf Kufen

Denkwürdige Partie: Timmendorfs Eishockey-Cracks holen gegen Rostock ein 0:5 und 3:6 auf, verlieren dann aber nach Verlängerung.

Von Christoph Staffen

Timmendorfer Strand – Verteidiger Paul Paepke hockte völlig fertig in der Kabine, fasste sich in die Haare und schien jedes einzelne herausrupfen zu wollen, während Stürmer Thorben Saggau fassungslos ins Leere starrte: „0:5 habe ich nach einem Drittel noch nie zurückgelegen – und dann das.“ Die richtigen Worte nach einem denkwürdigen Spiel fand schließlich Kapitän Marcus Krützfeldt vor der Ehrenrunde: „Das ist Charakter! Das ist geil! Das macht uns stark“, brüllte der Kapitän nach der 6:7 (0:5, 2:0, 4:1)-Niederlage nach Verlängerung gegen den Rostocker EC durch die Kabine. Das Drama in vier Akten in der Eishockey-Oberliga zwischen dem Tabellenführer und dem direkten Verfolger ist der Wahnsinn auf Kufen.

1. Akt: 1150 Fans (Saisonrekord) fiebern dem Ostsee-Derby entgegen. Statt Besinnlichkeit am ersten Advent geht’s gleich zur Sache – und für Timmendorf nach hinten los: Stratmann (4.), Koubenski (10.), Marsall (11.) und Sulcik (13.) zünden gleich vier Kerzen an. Bartanus (17.) knipst den Beach Boys praktisch die Lichter aus – 0:5 nach 16:8 Torschüssen für die Gastgeber. „Was war das denn?, fragt ein EHCT-Fan. Kollege Dietmar Ebbers macht ihm Mut: Vor vier, fünf Jahren lagen wir mal mit 0:5 gegen Braunlage zurück und haben das Ding mit 7:6 gewonnen.

2. Akt: In der Kabine bleibt Coach Andris Bartkevich sachlich, seine Jungs sollen das System umsetzen und ruhig bleiben. Ralf Rinke und Moritz Meyer verkürzen gleich auf 2:5 (23.). „Ein drittes hätten sie noch reinmurmeln müssen“, zeigt sich „Eishockey-Gott“ Michael Mai auf der Tribüne skeptisch.

3. Akt: Eddy Rinke geht nach einem Foul an Bruder Ralf mit dem Schläger auf Hanske los, liefert sich einen Faustkampf – Matchstrafe für den Timmendorfer, Spieldauer für den Rostocker. Das 3:5 durch Meyer (46.) beantwortet Sulcik mit Rostocks sechstem Treffer (58.). Die Piranha-Fans stimmen Siegesgesänge an. Doch die Beach Boys schlagen zurück: In 77 Sekunden gleichen Jason Horst, Ralf Rinke und Christian Herrmann zum 6:6 aus, die Halle kocht. Thorben Saggau scheitert mit dem letzten von 25:7-Torschüssen an REC-Goalie Kosarek.

4. Akt: Verlängerung. Nach 27 Sekunden fährt Marcus Klupp Rostocks Sulcik über den Haufen, muss wegen eines Checks gegen den Kopf an seinem 33. Geburtstag mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig vom Eis. Auch Rostocks Koubenski muss noch für zwei Minuten runter. Patrick und Torben Saggau haben den Sieg auf dem Schläger, doch der Treffer fällt auf der anderen Seite: Sulcik macht mit seiner dritten Bude des Abends alles klar.

„Hut ab, wie die Jungs nach dem 0:5 zurückgekommen sind“, gratuliert Henry Thom. Der Co-Coach der Hamburg Freezers stand bei beiden Klubs an der Bande. Sein Fazit: „Sulcik und Bartanus sind die Top-Verdiener der Liga. Das machte den Unterschied aus.“ In den Katakomben stößt „Kluppi“ mittlerweile mit Rostocks Jens „Strammer“ Stramkowski auf seinen Geburtstag an. Der läutet beim Abschied den fünften Akt des Wahnsinns auf Kufen ein: „Ich freu’ mich schon aufs Rückspiel am Sonntag bei uns.“

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29.11.2011 09:01 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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Adendorfer EC brennt auf Revanche
Eishockey-Oberligist verliert Heimspiel gegen Timmendorf. Freitag geht es zum Rückspiel an die Ostsee. Weihnachten kommt Rostock

Der Jahresausklang wird für die Eishockeyfans des Adendorfer EC noch einmal glanzvoll ausfallen. Drei Begegnungen stehen in diesem Jahr noch aus, zweimal gegen den Tabellenführer aus Rostock und einmal gegen den Zweiten, EHC Timmendorfer Strand. Und gerade gegen die Beach Boys von der Ostsee haben die Adendorfer Heidschnucken noch einiges gutzumachen. Die 2:7-Niederlage in eigener Halle gegen den EHC Timmendorfer Strand hat für Enttäuschung gesorgt.

Das Eishockeyteam aus Adendorf brennt auf Revanche, wenn es am Freitag an die Ostsee geht. Um 20 Uhr muss der AEC in der Eishalle in Timmendorfer Strand auflaufen. Wiedergutmachung ist angesagt, aber kein leichtes Unterfangen. Denn die Timmendorfer präsentierten sich im Walter-Maack-Eisstadion in prächtiger Verfassung. Mit dem zu hoch ausgefallenen 7:2-Erfolg untermauerten die Gäste ihren Anspruch auf einen der beiden Play-off-Plätze am Ende der Saison. Die Timmendorfer agierten clever und nutzten ihre Chancen wesentlich effektiver.

Dabei waren die Adendorfer selbstbewusst in das Oberliga-Derby gegangen, nachdem sie zuvor beim Hamburger SV noch mit 7:2 gewonnen hatten (Torschützen Roman Nikitin 4, Durstin Korlak 2, Marlon Czernohous). Von der Souveränität in Stellingen war im Heimspiel gegen Timmendorf nichts mehr zu sehen. Allerdings erlebten die Fans vor allem im ersten Drittel eine Begegnung auf Augenhöhe. Aber schon hier machte sich die individuelle Klasse der Beach Boys bemerkbar, die jede sich bietende Chance fast zu einem Torerfolg nutzten. Die Adendorfer ließen die Entschlossenheit beim Abschluss vermissen. Auch das Traumtor von Dennis Szygula zum 1:3 änderte nichts, für den zweiten AEC-Treffer zeichnete Denny Böttger verantwortlich.

Für den Adendorfer EC ging damit das erste von vier Top-Spielen gegen Timmendorf und Rostock in den nächsten zwölf Tagen verloren. Im Rückspiel am Freitag möchte sich der AEC zu gerne in Timmendorf rehabilitieren. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, kommt um 19 Uhr der Meister und Tabellenführer vom Rostocker EC in das Walter-Maack-Eisstadion. Das Team von Trainer Andreas Bentenrieder gibt sich kämpferisch und will alles tun, um sich mit guten Leistungen aus dem Jahr verabschieden. Zum Jahresabschluss tritt der Adendorfer EC am Freitag, 30. Dezember, um 20 Uhr beim Rostocker EC an.


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21.12.2011 08:15 Poldi ist offline E-Mail an Poldi senden Beiträge von Poldi suchen Nehmen Sie Poldi in Ihre Freundesliste auf
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